Ich darf Gerald Bauer beim härtesten Rennen der Welt fotografisch begleiten. Ende April fand das Team Shooting in Hallein statt und davor wurden noch einige Action Bilder erstellt.
Daten und Fakten zum Race Across America 2013:
Länge: Fast 5000 Kilometer
Höhenmeter: 45.000
2013 ist die 32. Auflage des RAAM
Start: Am 11. Juni in Oceanside (Kalifornien)
Ziel: Annapolis (Maryland)
Wir durchqueren 12 Staaten, 88 Bezirke und 350 Gemeinden
Kein Etappenrennen, sondern nonstop. Geplanter Schlaf pro Nacht: zwei Stunden
Kalorienverbrauch pro Stunde: zwischen 450 und 1000
Flüssigkeitsbedarf: Über 20 Liter pro Tag
Temperaturunterschied: Minus 5 Grad in den Bergen auf 3.500HM (!), plus 50 Grad in der Wüste
Danke an Melanie Hutter für die Making-Off Bilder.
Hier noch der RTS Fernsehbericht, in dem das Shooting auch zu sehen ist:
Letzte Woche haben wir uns einen Traum erfüllt und es ging nach Kanada zum Heliskiing, besser gesagt zum Heliboarding. Wir waren in dem kleinen Ort Stewart, direkt an der Grenze zu Alaska untergebracht. Stewart ist etwas abgerockt, aber es hat Charme und jede Menge Fotomotive.
Das Gebiet von Last Frontier Heliskiing ist das größte der Welt und bietet ziemlich viele Möglichkeiten. Ich komme auf jeden Fall wieder.
Einmal im Jahr trifft sich die Freeski Elite in Bad Gastein zum Red Bull Playstreets. Die 22 Fahrer lieferten eine beeindruckende Show auf dem 520 Meter langen Parcours, der aus 10.000 Stück Schrauben, 140 Kubikmeter Holz und 4.680 Kubikmeter Schnee besteht. Angefeuert von 10000 Zuschauern holte sich der Kanadier Charles Gagnier den Sieg.
Bei -15° freiwillig am Berg zu übernachten klingt schon etwas verrückt, muss ich zugeben, aber diese Erfahrung, die Bilder und die dicken Grinser in unseren Gesichtern kann uns niemand mehr nehmen. Ich wollte seit langem bei Vollmond fotografieren und es mit einer Skitour kombinieren, aber in einer selbstgebauten Schneehöhle zu schlafen ist natürlich die Krönung.
An die Objektivhersteller: Baut bitte wieder Objektive, bei denen die Einstellung auf unendlich wirklich dort ist, wo sie in der Skala angezeigt wird. Es macht echt keinen Spass bei -15° und Wind genau diesen Punkt selbst herausfinden zu müssen.
Aber ansonsten war es auf jeden Fall eine Once? in a Lifetime Experience.
Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten um Fotos zu machen. Wenn sich in den Tälern der Nebel hartnäckig hält, herrscht oft am Berg schon schönstes Wetter. Letzten Freitag hatte ich keine Termine und konnte den Vormittag für Landschaftsfotos und Zeitraffer aufnahmen Nutzen.
Hier noch 360° Panorama, für eine größere Version einfach auf das Foto klicken: